Nach derzeitigem Stand meiner Nachforschungen haben alle Familien Nehlich /  Nehlig usw. ihre Wurzeln in Elsass-Lothringen. Dabei ist die eigentliche  Schreibweise Nehlich .
Der älteste Nachweis eines Namensträgers führt nach  Vinstingen (heute Fénétrange/F), wo der alte Büttel Matthias Nehlich an Neujahr 1668 im Alter von über 80 Jahren verstarb.
Danach taucht die Familie in Dehlingen/Elsaß auf, wo sie zahlreiche Namensträger hervorbrachte.
Nachdem die Habsburger auf dem Balkan die Herrschaft von den Türken übernommen hatten, forcierten sie eine Besiedlung des geräumten Gebietes. Wegen der entsprechenden Zustände auf dem Territorium des Deutschen Reiches folgten viele dem Ruf Maria Theresias, welche nur katholische Siedler zuließ. Ihr Sohn Joseph II. jedoch öffnete den Siedlungsraum auch für Nicht-Katholiken.
Seinem Ruf sind auch Namensträger der evangelischen Familie Nehlich gefolgt. Unter anderen zog  Friedrich Nehlich (*14.3.1751 in Lorentzen/F) nach Ungarn. Er ist am 9.9.1784 in Wien registriert worden und dann in Tscherwenka (heute Crvenka, Jugoslawien) angesiedelt. Er ist mit größter Wahrscheinlichkeit mein Vorfahre. Seine  Nachkommen zogen ca. 1867 nach Beschka weiter. Da die Tscherwenkaer Unterlagen  verloren gingen, ist es noch nicht gelungen, die Lücke in der Ahnenreihe bis zu ihm zu schließen.
Friedrich war der Sohn von Christina und Martin Nehlich, letzterer ~ 13.07.1698 , + 9.4.1780 in Lorentzen
Martin Nehlich wiederum war der Sohn des Gerichtsschöffen Hans Jacob Nehlich, ~ 12.08.1655, aus Dehlingen. Er war der Sohn von Johann Math. Nehlich und Magd. NN
Weitere Namensträger,  die besonders erwähnenswert sind:
1. Nählich, Hans, rheingräflicher Amtsbote,  + 7.10.1632
2. Nehlich, Mattheß, * wohl um 1600
Aus der mündlichen Überlieferung ist mir folgendes bekannt:
Mein Urgroßvater war Adam Nehlich, * 1861 in Tscherwenka, in zweiter Ehe verh. mit Elisabetha Wohl. Er hatte noch 9 Geschwister. Darunter waren Johann, der in Werbass lebte, Michael, Eva (die  Zwillingsschwester von Adam), Dorothea verh. Hoffmann, der (früh verstorbene) Peter, Matthias und Margaretha verh. mit Friedrich Grumbach
Der Vater von  Adam ist Matthias Nehlich gewesen, der von Tscherwenka nach Beschka zog und ca.1900 dort starb. Er war verheiratet mit Katharina Müller.
Der Vater von  Matthias Nehlich wiederum soll Jakob Nehlich, verheiratet mit Magdalena Bauer gewesen sein. Für sein Geburtsjahr könnte die Zeit um 1790 in Frage kommen.
Hier bin ich für jede Hilfe dankbar: wer hat hierzu weitere  Informationen?
Nachdem die Ansiedlung in der Batschka möglich war, sind in mehreren Dörfern Namensträger zu finden, die alle aus dem Raum Dehlingen  stammen. Es gibt auch Namensträger, die in die USA auswanderten. Sie haben zumeist wie die im Elsass zurückgebliebenen Familien die Schreibweise Nehlig . Aus dem donauschwäbischen Raum setzte eine zweite Auswanderungswelle ein, die  unsere Familien u.a. auch nach Russland führte. Da sie dort keine bleibende Heimat finden durften, sind sie in die Bundesrepublik Deutschland oder in die  USA weiter gewandert. Diese Familien tragen den Namen Nehlich , sofern sie ihn nicht der englischen Sprache angepasst haben. Im slawischen Bereich ist  vereinzelt auch die Schreibweise Nelih zu finden (dort wird unser h als ch  gesprochen, weshalb dann das erste h sowie das c in Nehlich entfällt.
Sollten  Sie sich auch mit unserer Familiengeschichte befassen, bitte ich Sie, mir zu  schreiben. Natürlich würde es den Rahmen sprengen, wenn ich alle Informationen  hier einstellte. Deshalb freue ich mich auf Ihre Mail . Ich habe auch Informationen über weitere Vorfahren.

 

Meine Ur-Urgroßeltern von  Mutters Seite: Johann und Katharina Kniesel geb. Braun
Johann ist am  4.3.1849, Katharina am 3.6.1852 geboren (beide in Tscherwenka). Sie heirateten  am 8.4.1870 in Beschka.

 


Weitere Namen in meiner Ahnenreihe sind neben  Kniesel, Braun und Nehlich u.a. die folgenden:
Bollinger - Funk - Jung -  Kettenbach - Liebmann - Mohr – Schwarz